Norden-Boßeln gegen Intoleranz und Gewalt in Ostermarsch

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Boßelveranstaltung mit besonderen Charakter 

Am 19. Januar war es endlich soweit, dass gemeinsame Boßeln gegen Ausgrenzung und Intoleranz, welches Keven Janssen, Ratsherr der neu gegründeten Fraktion „Gemeinsam für Norden“ (GFN) gemeinsam mit Jan Kleen organisiert hat. 

Jan Kleen hat eine geistige Behinderung und wurde früher gemobbt, verprügelt und ausgegrenzt. Im Internet wirbt er mit seiner Aktion „Hand in Hand gegen Intoleranz und Gewalt“ für mehr Verständnis. 

Mit Unterstützung des Norder Freundeskreises „Männerhord“, dem SPD Stadtverbandsvorsitzenden Florian Eiben, dem Ortvorstehenden von Ostermarsch,  Manfred Placke und Teilnehmern der Gruppe „Norddeich verrückt“ wurden zwei Boßelmanschaften aufgestellt und bei herrlichstem Wetter in Ostermarsch geboßelt. 

Bewaffnet mit einem reichlich ausgestatteten Bollerwagen ging es dann um 14.00 Uhr mit knapp 30 Teilnehmern auf die Boßelstrecke. 

Natürlich wurde während der Boßeltour mit Jan Kleen überseine Arbeit im Kampf gegen Mobbing und Ausgrenzung gesprochen. Kleen berichtete auch, das der Leidensweg im so beschaulichen Großheide seinen Anfang nahm, so dass die – man kann es fast so nennen- Flucht vor diesen Grausamkeiten dann nach Wilhelmshaven führte. 

Aber Jan Kleen ließ sich nicht unterkriegen und berichtete im Netz, wie auch bei öffentlichen Veranstaltungen über sein Leben und wie er es mit der Unterstützung vieler Mitmenschen, wie eben auch von Keven Janssen aus Norden geschafft hat aus seiner Schwäche eine Stärke zu entwickeln. 

So musste sich diese Boßeltruppe nicht wundern, dass die Wurfstrecke wie im Fluge verging und es eben wegen der doch positiven Sichtweise des Jan Kleen recht vergnügt wurde. 

Gegen 17 Uhr traf dann die Tuppe in dem vom Ostermarscher Ortsvorsteher hervorragend hergerichteten Boßlerheim Ostermarsch ein. Beim anschließenden Kohlessen wurden dann noch der Kohlkönig, die Kohlkönigin, sowie der beste Boßler ausgezeichnet. 

Bericht von Keven Janssen

Sturmflut 8.1.2019 26506 Norddeich Bilder und Videosammlung

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Guten Abend,

ich habe hier die Bilder und Videos der Sturmflut vom 8.1.2019 in 26506 Norddeich einmal zusammengetragen. 

 

Sturmflut am 8.1.2019 in 26506 Norddeich

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Wie bereits gestern auf Facebook auf vielen Plattformen zu Lesen war, steht am Dienstag dem 8.1.2019 (Heute) eine Sturmflut bevor. Diese ist bereits im vollem Gange. Hier schon mal einige Bilder, die durch eine bekannte von mir gemacht wurden. 

Bericht von gestern:

Bitte hier klicken

Eine Sturmflut mit deutlich erhöhten Wasserständen steht der niedersächsischen Küste am heutigen Dienstag bevor. Nach Berechnungen des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) wird das Nachmittagshochwasser dabei örtlich zwischen 1,75 und 2,25 Meter über dem mittleren Tidehochwasser auflaufen. Es bestehe Überflutungsgefahr für Strände, Vorländer und Hafenflächen, warnt der Sturmflutwarndienst des NLWKN in Norden. Auch für die Nacht auf Dienstag sowie für die frühen Morgenstunden des 9. Januars erwarten die Experten des Landesbetriebs erhöhte Wasserstände.

»Für die Ostfriesischen Inseln wurde auf Basis der bisherigen Prognosen heute gemäß Deichverteidigungsplan die Deichverteidigungsstufe zwei ausgerufen«, erklärt Annika Podorf, zuständige Aufgabenbereichsleiterin Inselschutz in der NLWKN-Betriebsstelle Norden-Norderney. Der Deichverteidigungsplan regelt die Vorbereitung, Koordinierung und Durchführung der im Sturmflutfall zu treffenden Deichverteidigungsmaßnahmen. Im Rahmen der aktuellen Warnstufe sieht er vor allem das Schließen ausgewählter, besonders exponierter Siele und Deckwerkscharte vor. »Die eingeleiteten Sicherungsmaßnahmen werden in enger Abstimmung mit allen relevanten Institutionen von Mitarbeitern der NLWKN-Betriebshöfe auf den Inseln sowie der Gemeinden und Kurverwaltungen durchgeführt«, so Podorf weiter.

Auf dem Festland bereitet sich der NLWKN darauf vor, gegebenenfalls verschiedene Sperrwerke zur Abwehr der Sturmflut am frühen Dienstagnachmittag schließen zu müssen. Während der Eingriff von Hunte-, Lesum- und Ochtumsperrwerk bereits als sicher gilt, steht die endgültige Entscheidung zur Schließung des Emssperrwerks bei Gandersum noch aus. Sie wird auf Basis aktualisierter Vorhersagen am Dienstagvormittag getroffen.

Besonders aufmerksam beobachtet man in Norden die anstehende Sturmflut auch mit Blick auf jene Gefahren, die von Treibgut ausgehen: Vor dem Hintergrund der Havarie des Frachters MSC Zoe in der vergangenen Woche treibt nach wie vor ein Teil der verlorengegangenen Ladung in der Nordsee. »Aufgrund der kurzen zeitlichen Distanz und der Tatsache, dass bisher nicht alle vermissten Container geortet werden konnten, sind weitere Materialanlandungen auf Borkum, Juist und Norderney durchaus denkbar«, heißt es beim NLWKN in Norden.

Neben der erwarteten Sturmflut am Dienstagnachmittag rechnet der Sturmflutwarndienst des NLWKN auch für Mittwoch mit erhöhten Wasserständen, die nach aktueller Prognose allerdings geringer ausfallen werden. Die regelmäßig aktualisierten Wasserstandsvorhersagen des Sturmflutwarndienstes sind jederzeit online unter www.nlwkn.niedersachsen.de abrufbar. Sie basieren auf großräumigen Windvorhersagen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sowie auf Pegel- und Winddaten aus den Niederlanden und der Deutschen Bucht.